Focke Wulf Fw 200 Condor zivil (Revell 1:72)

Ein Condor aus Bremen ....

 

 
 
Ein Condor aus Bremen

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Zum Original:

Als im Juli 1937 der Prototyp der Condor seinen Erstflug antrat, kündigte sich Großes an. Die ersten Testflüge waren so erfolgreich, daß bereits 1938 mit mehreren Langstreckenflügen von Berlin nach New York, New York nach Berlin, Berlin nach Hanoi und Berlin nach Tokio gleich mehrere Flugwegrekorde aufgestellt wurden.

Die Luftfahrtgesellschaften verschiedenster Länder stellten sich gleichsam an, um dieses Wunderding zu erwerben. Die ersten Maschinen (nach der Lufthansa selbstverständlich) gingen nach Dänemark, weitere nach Südamerika, nur die Lieferung nach Japan wurde durch den Kriegsbeginn vereitelt.
Die von Japan quasi schon als Langstreckenbomber bestellten Condor gaben den Ausschlag, daß die Luftwaffe den Entwicklungsauftrag zur Version Fw 200 C (militärisches Fernkampfflugzeug) vergab.

Technische Daten:

Spannweite:

30,86 m

Länge:

23,46 m

Höhe:

6,30 m

Flügelfläche:

118 m²

Antrieb:

4 x P&W Hornet mit je 760 PS (Prototyp)

spätere Muster:

4 x BMW 132 mit je 850 PS

Zum Modell:

Der Bausatz der zivilen Condor von Revell hat schon ein paar Jährchen am Buckel, ist aber mit versenkten Gravuren und guter Paßgenauigkeit ganz am Puls der Zeit.

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CondorCondor

Vom Innenleben darf man sich weder im Cockpit noch im Passagierabteil Wunder erwarten, bleibt doch das meiste ohnehin dem Auge des Betrachters verborgen.

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CondorCondor

CondorCondor
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Sehr gut ausgefallen ist das Fahrwerk der Condor, das dessen eigentümliche Charakterisitk sehr gut wiedergegeben ist.

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Condor Condor Condor

Ein wahres Kunststück hingegen war es, die Bemalung sauber hinzubekommen. Den Rumpf und die Tragflächen in Naturmetall, dazu die toll geschwungenen schwarzen Segmente, wie geht man das an?
Auf Alu-Farbe abzukleben und dann Schwarz zu spritzen hätte mit Sicherheit zu unschönen Ablösungen beim Entfernen der Klebemasken geführt.
Erst Schwarz spritzen und darüber das Alu beschert wahrscheinlich ein tolles "Masernmuster" weil das Alu nicht überall deckt.
Also doch erst Alu spritzen, dann abkleben, dann Schwarz, und einfach "volles Risiko"?

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CondorCondor

CondorCondor
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Es ging dann doch anders ... schon zuerst das Aluminium, dann mit nassem Zeitungspapier(!) die Kurvenschablonen "aufgeklebt", und dann mit ganz wenig Druck am Luftpinsel das Schwarz aufgetragen ... voilà, da steht sie, die Condor der Lufthansa, mit Namen Westfalen.

Modell: F. Pucher; Text und Fotos: P. Fritz

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