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Rheinmetall LandWasserSchlepper – HobbyBoss 1:35 Drucken
Geschrieben von Klaus Konrad   

Land-Wasser-Schlepper

Rheinmetall LandWasserSchlepper – HobbyBoss 1:35

1936 wurde die Firma Rheinische Metallwaren und Maschinenfabrik AG beauftragt ein schwimmfähiges Kettenzugfahrzeug zu entwickeln. 1939 standen die ersten Prototypen zur Verfügung. Obwohl relativ brauchbar, wurde die Produktion nach etwa 21 Stück eingestellt.



Gewicht:
13 Tonnen
Länge:8,60 m
Breite
3,16 m
Höhe:
3,10 m
Besatzung:
3 Mann
Ladekapazität:
20 Mann mit Ausrüstung


Der Bausatz

Der Bausatz besteht nur aus drei großen Teilen, dem Rumpf, dem Deck und der Kabine, plus 3 Gießästen und zwei Gummiketten
Wäre da nicht das eigene Ego würde man doch sehr schnell damit fertig werden.
Aber ich wollte das eine oder andere ändern, als da wären: Am Rumpf die fehlenden Ösen  zu ergänzen, die Löcher für die Abluft durchzubohren und bei den Lüftungsschächten den Blick ins Leere zu verhindern (diese Sachen wären auch beim teueren Modell von Bronco sinnvoll). Weiters wurde auch der Boden im hintern Eingangsbereich ergänzt (der im Bausatz fehlt). Im Innenraum wurde nur ein Funkgerät eingebaut.

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Wie gesagt ging der Zusammenbau dann sehr schnell vonstatten. Innen wurden die Wände in “Elfenbein” und der Boden in einem Grünton lackiert. Ein leichtes Hervorheben der Struktur mittels dunkler Farbbrühe und dezente Gebrauchsspuren angebracht, danach konnte die Kabine aufs Boot geklebt werden. Jedoch paßt diese überraschend nicht ganz in die vorgesehene Aussparung; es bleibt rundherum ein kleiner Spalt, aber ich kann damit leben. Nach dem Zusammenbau des Laufwerkes (wovon schon zwei Gießäste abgeräumt waren) konnte ich auch schon zu lackieren beginnen (positiv sei vermerkt, daß für die Scheiben Maskierfolien  beiliegen).
Nach dem das Ganze doch relativ große Flächen aufweist, wollte ich zum ersten Mal eine neue Technik ausprobieren. Zuerst wurde mit Schwarz grundiert und anschließend mit Dunkelgelb nicht deckend drüber gesprüht. Dann  folgte das übliche Programm mit dunkler, verdünnter Farbbrühe und diversen Filtern, wobei verschiedene Farbnuancen erwünscht sind.

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Die Kette (nicht die beste, aber auch nicht die schlechteste) wurde ebenfalls schwarz grundiert und dann mit Pastellkreide eingestaubt und mit Silber nachbehandelt. Für die Rettungsringe entschied ich mich entgegen der Anleitung nur für Rot, was am Modell jedoch sehr schreiend wirkt; aber man mußte ihn im Meer sehen können. Da wäre eine Tarnfarbe sinnlos.
Soweit war dann alles fertig, aber wie bei jedem Boot, das auch zum Bugsieren von andern Schiffen verwendet wird, fehlt der Bumper - ein Rammschutz der ums ganze Boot geht.
Ich versuchte, diese aus Schnüren herzustellen (unserer alten Jalousie sei dank) was aber nicht ganz zufriedenstellend war. Ich plünderte daher unseren Apothekenschrank und probierte es mit einer Mullbinde aus, die ich um eine Schnur wickelte und siehe da, das war es.
Was nun folgte, war das Übliche (Farbe und so weiter). Nun konnte der Bumper mit einem Zwirn an den Ösen  befestigt werden, sieht  fast aus wie im Original! Auch der Zeitaufwand dafür ist fast dem Original entsprechend.

Fazit: Ein ungewöhnliches Modell, und meiner Meinung nach ist es nicht notwendig das doch um einiges teurere Modell von Bronco zu kaufen. Und seit kurzem gibt es nun auch die “frühe” Version mit Laufwerk des Panzer II, wobei die Kette als einzelne Kettenglieder bei liegen.

 
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