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Schwerer Kreuzer Chokai (Aoshima 1:350) |
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Geschrieben von Martin Hörbinger
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Der Kreuzer Chokai gehörte zur Takao-Klasse.Ende der 1920er Jahre beschloss die japanische Marineführung eine Kreuzerklasse in Auftrag zu geben, die sehr nahe an die Kampfeigenschaften eines Schlachtschiffes herankam.Dies waren die Schiffe Takao, Atago, Maya und Chokai.
Die Kiellegung der Chokai fand am 26. März 1928 in der Mitsubishi-Werft in Nagasaki statt und der Stapellauf am 5. April 1931. Nach der Fertigstellung am 30. Juni 1932 erfolgte die Indienststellung noch im selben Jahr.
Kapitän Watanabe Seishichi übernahm den Kreuzer am 20. Oktober 1940, der 20. November 1941 als Bestandteil der 4. Kreuzerdivision das Flaggschiff der 1. Südexpeditionsflotte unter Vizeadmiral Ozawa Jisaburo wurde. Die 1. Südexpeditionsflotte gehörte zur 2. Flotte von Vizeadmiral Kondo Nobutake. Im Rahmen der Vorbereitungen der japanischen Invasion Südostasiens verlegte die Chokai Ende November nach Hainan in China. Ihr Schicksal ereilte die Chokai am 24. Oktober 1944 in der Schlacht von Samar wo sie durch US-Luftstreitkräfte schwerste beschädigungen erlitt und nicht mehr zuhalten, nach dem befehl das Schiff aufzugeben wurde die Chokai von einem der Begleiteten Zerstörer mittels Torpedo-Fangschuss versenkt.
Technische Daten der Takao-Klasse
Abmessungen Länge: 203,76m Breite: 18,03m Tiefgang: 6,11m
Verdrängung
Standardverdrängung: 12871 t
Antrieb 12 Kessel 4 Turbinen mit zusammen 130000 PS auf 4 Wellen wirkend Geschwindigkeit: 35,5 kn Reichweite: 4000 Seemeilen bei 18 kn
Bewaffnung: 10 x 203 mm L/50 Typ 3 Nr 2 in 5 Zwillingstürme (Typ E) 04 x 120 mm in Einzeltürmen 02 x 25 mm 02 x 7,7 mm Mgs 08 x 610 mm Torpedorohre in 4 Zwillingssätzen mit 24 Torpedos vom Typ 90 2 Katapulte mit 3 Seeflugzeugen Besatzung: 773 Mann
Technische Daten Takao-Klasse nach den Umbau 1940
Abmessungen Länge: 203,76m Breite: 20,73m Tiefgang: 6,32m
Verdrängung
Standardverdrängung: 14606 t
Antrieb 12 Kessel 4 Turbinen mit zusammen 130000 PS auf 4 Wellen wirkend Geschwindigkeit: 34,2 kn Reichweite: 4000 Seemeilen bei 18 kn
Bewaffnung: 10 x 203 mm L/50 Typ 3 Nr 2 in 5 Zwillingstürme (Typ E) 04 x 120 mm L/45 in 4 Einzeltürmen 08 x 25 mm 04 x 13,2 mm in 2 Zwillingstürmen 16 x 610 mm Torpedorohre in 4 Vierlingssätzen 2 Katapulte mit 3 Seeflugzeugen Besatzung: 773 Mann
Baubericht zum Aoshima Bausatz des Schweren Kreuzers Chokai Wenn man die Schachtel öffnet, lachen einen gleich etliche sehr saubere und feine Spritzlinge an,. Da es von dieser Schiffsklasse vier Schiffe gab, sind viele der vorhanden Teile nur für ein bestimmtes Schiff zu verwenden. Es bleibt also genug für die Grabbelkiste übrig. Der Zusammenbau gestaltet sich aufgrund der Zahl der Teile als mittelschwer, da vor allem genaue Takelpläne sowie die Positionen der 25mm Flugabwehr, der Beiboote und diverser anderer Kleinteile fehlen. Man sollte vor und während des Zusammenbaus unbedingt Fachliteratur zurateziehen. Bilder sagen oft mehr als Planskizzen aus, was vor allem auf Ausrüstungsteile zutrifft. Die Passgenaugkeit des Bausatzes ist zufriedenstellend, aber das nächste Problem hat man bei der Farbgebung, da diese im Plan nur auf Chinesisch und ohne Hinweis auf Hersteller und Farbnummern ist. Auch hier rate ich an, auf diverse Hefte und Bücher zurückzugreifen. (Zum Vergrößern anklicken) Die Aufbauten, Schornsteine und Masten sind sehr fein gearbeitet und brauchen eigentlich so gut wie keine Ätzteile. Auch Die Rettungsboote, sowie die gesamte Bewaffung, sind sehr zufriedenstellend ausgefallen. Bei den Bordflugzeugen sind vier Typen zu je drei Stück vorhanden, bei diesen fehlen aber leider die Propeller. Zu den Farben möchte ich noch sagen, daß ich Hauptsächlich Tamiya und Revell verwende. Aber im großen und ganzen musßman sagen, daß Aoshima mit der Takao - Klasse ein ziemlich guten, wenn auch nicht unbedingt günstigen Bausatz auf den Markt gebracht hat. Aber den Marine-Fan werden auch diese knapp 100 Euro nicht davon Abschrecken einen echt schönen Kreuzer der Kaiserlich-Japanischen-Kriegsmarine zu bauen. Die Bauzeit plus Lackierung der Takelage beläuft sich auf etwas mehr als 150 Stunden, da ich immer wieder einzelne Baugruppen baute und ordentlich trocknen ließ. (Zum Vergrößern anklicken)
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